Leise Hilfe, große Wirkung

|

Andreas Birker und Frank Müller (v. l. n. r.) sind Mitglieder des Vereins Humanitäre Hilfe Overath e. V.Andreas Birker und Frank Müller (v. l. n. r.) sind Mitglieder des Vereins Humanitäre Hilfe Overath e. V.

Köln/Overath, 16. März 2026. Manchmal beginnt Hilfe ganz leise. Im November 2024 begleitete Andreas Birker, Vorstandsfahrer bei der OVB Holding AG, einen Hilfskonvoi in die Ukraine – ohne viel Aufhebens nahm er sich dafür frei. 

Organisiert von der Humanitären Hilfe Overath e. V. und der Humanitären Hilfe Bergisch Gladbach e. V. machten sich damals sechs große Sattelzüge, vier kleinere Transporter und 25 Ehrenamtliche von Overath aus auf den Weg nach Chmelnyzkyj, rund 320 Kilometer im Landesinneren der Ukraine. Die Fahrt dauerte etwa 45 Stunden - über Ostdeutschland und Polen bis zum ersten Ziel. Eine lange Strecke, getragen von dem Wunsch, selbst zu helfen.

Entladung des Hilfskonvois in Chmelnyzkyj (Ukraine), rund 320 km im Landesinnern
Entladung des Hilfskonvois in Chmelnyzkyj (Ukraine), rund 320 km im Landesinnern

Hilfe, die direkt ankommt

Vor Ort wurde schnell spürbar, was Unterstützung wirklich bedeutet. Für Grundschulkinder brachten sie Tablets mit, die neue Lernmöglichkeiten eröffnen. Auch ein Reha-Krankenhaus wurde besucht. Zwei Nächte verbrachte das Team im Traumazentrum und erlebte unmittelbar, wie wichtig jede einzelne Unterstützung vor Ort ist. 

Das Wichtigste waren für ihn und seine Teamkollegen, dass die benötigten Hilfsgüter dort ankommen, wo sie dringend benötigt werden. Darunter Krankenbetten, medizinische Geräte, Verbandsmaterial, Dosenessen, Kleidung, Fahrräder, Büromöbel und sogar Kaminöfen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Unterstützung des Traumazentrums für verwundete und traumatisierte Soldaten.

Andreas reflektiert: „Nach dieser Erfahrung weißt du zu schätzen, was du zu Hause hast: Frieden.“
Andreas reflektiert: „Nach dieser Erfahrung weißt du zu schätzen, was du zu Hause hast: Frieden.“

„Dann weißt Du, was Frieden bedeutet“

Erst ein Jahr später sprach Andreas über seine Erlebnisse. Zu tief waren die Eindrücke und zu bewegend seine Begegnungen. Doch aus dieser Stille wuchs eine Idee. Weitere Konvois möglicherweise gemeinsam zu unterstützen. 

Denn der Bedarf vor Ort ist nach wie vor sehr groß. Umso wichtiger ist jede Form der Unterstützung. Das OVB Hilfswerk Menschen in Not e. V. hat daher aus dem OVB Hilfsfond für Ukrainehilfen „Yo(u)nited we help“ 5.000 Euro bereitgestellt.

So können Sie unterstützen

Darüber hinaus möchten wir dieses Engagement mit einer eigenen Sachspendensammelaktion im Kollegenkreis unterstützen. 

Dringend benötigt werden aktuell: 

  • Spielsachen & gereinigte Kuscheltiere
  • Bettwäsche, Schlafsäcke & Decken
  • Windeln & Inkontinenzeinlagen (Erwachsene, Kinder)
  • Medikamente, mindestens haltbar bis August 2026
  • Medizinisches Zubehör (beispielsweise Katheter, Zugänge, Spritzen, Verbandsmaterial, auch abgelaufene Autoverbandskästen etc.)
  • Toilettenstühle, Duschsitze
  • Rollstühle, Rollatoren & Krücken
  • Kerzen, Batterien & Taschenlampen
  • Intakte Fahrräder für Kinder und Erwachsene
  • Stromgeneratoren

     

Spenden-Drive-In

21.März 2026 | 10 bis 14 Uhr 
vor der Johannes-Gutenberg-Realschule
Kaule 19 – 21, 51429 Bergisch-Gladbach-Bensberg

Oder nach Absprache in der OVB Hauptverwaltung info@ovb-hilfswerk.eu 

Gemeinsam können wir mehr bewegen. Jede Spende hilft.