OVB Mitarbeiter im Archiv
Mit starker Vergangenheit in eine starke Zukunft

Die OVB Unternehmensgeschichte

Auf eine Geschichte von über 50 Jahren blicken in unserer schnelllebigen Zeit nur die wenigsten Unternehmen zurück. Was ist also das Erfolgsgeheimnis von OVB? Zum einen haben wir uns immer auf unsere Kernkompetenz konzentriert: Die Finanzberatung von Mensch zu Mensch. Gleichzeitig galt es auch, flexibel auf sich ändernde Kundenbedürfnisse und Marktverhältnisse zu reagieren. Diese Balance aus Tradition und Wandel hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind – ein europaweit führender Finanzdienstleister. Unsere OVB Unternehmensgeschichte mit jahrzehntelanger Erfahrung hilft uns dabei, unsere Dienstleistung fortwährend weiterzuentwickeln, damit wir auch in Zukunft als starker Partner an der Seite unserer Kunden und Finanzberater stehen können.

Meilensteine der OVB

50 Jahre nach Gründung – Menschen brauchen eine fundierte Finanzberatung mit System

OVB Finanzberater mit Kundin im Büro

Heutzutage finden wir uns in Zeiten wieder, in denen eine fundierte Finanzberatung so wichtig ist wie noch nie. Die Lebenserwartung der Menschen in Europa steigt weiterhin kontinuierlich an. Gleichzeitig bewegen sich die Geburtenraten in vielen Ländern auf sehr niedrigem Niveau. Die Folge: Innerhalb der staatlichen Sozialversicherungssysteme muss eine sinkende Zahl von Beitragszahlern eine wachsende Anzahl von Leistungsempfängern über einen immer längeren Zeitraum finanzieren. Eine private Altersvorsorge ist flächendeckend also ein absolutes Muss, um auch im Alter noch seinen gewohnten Lebensstandard halten zu können.

Der Bedarf an themenübergreifender Finanzberatung ist groß und wächst stetig weiter. Trotzdem möchten sich die meisten Menschen nicht mit Vorsorgethemen beschäftigen. Kein Wunder: Finanzprodukte werden immer komplexer und für die meisten Menschen erscheint die eigene Rente noch sehr weit weg. Umso wichtiger ist es, dass OVB die Notwendigkeit einer privaten Absicherung verdeutlicht und seine Kunden dabei unterstützt, die individuell passenden Lösungen zu finden. Dabei ist die Beratung von Mensch zu Mensch das, was Kunden auch in Zeiten der Digitalisierung schätzen. Die Chancen stehen also gut, dass wir unsere OVB Unternehmensgeschichte noch lange fortsetzen und auch die nächsten 50 Jahre an der Seite unserer Kunden stehen werden.


2006 – »Transparenz schafft Vertrauen«: OVB geht an die Börse

Bulle und Bär OVB Börsengang

Im Jahr 2000 vollzog OVB die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft – ein Meilenstein in der OVB Unternehmensgeschichte und der strukturellen und organisatorischen Ausrichtung unseres Unternehmens. Mit der neuen Rechtsform erhielt OVB mehr Flexibilität für stärkeres strategisches Wachstum und eine schnellere Expansion. Durch die anschließende Schaffung einer Holdingstruktur und die Ausgliederung des operativen Geschäfts stellte sich OVB noch professioneller auf.

Unter dem Dach der Holdinggesellschaft agierten fortan die mittlerweile 15 Landesgesellschaften von OVB, darunter die OVB Vermögensberatung AG für den deutschen Markt. Die Holding übernahm die strategische Führung des OVB Konzerns und damit verbundene übergeordnete Aufgaben. Damit entstand eine effiziente und erweiterungsfähige Struktur des Konzerns. Mit dem Börsengang im Jahr 2006 und der Notierung im Prime Standard erfüllte OVB die höchsten Publizitätsanforderungen. Die Veröffentlichung von Jahres- und Quartalsabschlüssen gemäß internationaler Rechnungslegungsstandards und die detaillierten Erläuterungen zur Corporate Governance im Unternehmen stellen für uns ein Qualitätsmerkmal dar und bringen OVB auf Augenhöhe mit den großen deutschen und internationalen Konzernen.


Ab 1992 – Die Erschließung Osteuropas

OVB Expansion mit Karten

OVB war jedoch nicht nur im Südwesten erfolgreich unterwegs. Im Osten Europas ging es für uns 1992 nach Polen, Tschechien und Ungarn, ein Jahr später dann in die Slowakei. 1998 folgte Kroatien. Nach Rumänien und in die Ukraine expandierte OVB in 2002 und 2007.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs herrschte in den Staaten Mittel- und Osteuropas große Aufbruchstimmung. Anfangs bedeutete das vor allem einen großen Nachholbedarf an Konsumgütern. Jahrelang hatten die Menschen auf vieles verzichten müssen, das in Westeuropa völlig selbstverständlich zum Lebensstandard gehört hatte. Das wenige verfügbare Geld in Versicherungen und Vorsorgeprodukte zu investieren, hatte anfangs alles andere als Priorität.

Das sollte sich aber ändern. Schritt für Schritt stiegen die Gehälter, die dringendsten Bedürfnisse nach Konsumgütern waren befriedigt und die Menschen begannen, an ihre finanzielle Zukunft zu denken. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir uns in den Märkten bereits etabliert und waren zur Stelle, um den Menschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.


Ab 1991 – Auf Kurs nach Südwesten

Historische OVB Prospekte

Nach der Expansion nach Österreich im Jahr 1991 lief es für OVB im Südwesten Europas auch weiterhin sehr gut. 1993 konnte die Geschäftstätigkeit auf Griechenland erweitert werden. 1995 kam die Schweiz dazu, 2002 Italien sowie Spanien und ein Jahr später dann Frankreich.

In Spanien bestand innerhalb der EU die höchste Lebenserwartung und gleichzeitig, ebenso wie in Italien, die niedrigste Geburtenrate. Der demografische Wandel war und ist hier also ein ganz besonders schwerwiegendes Problem. Entsprechend groß war der Bedarf nach Finanzprodukten für die private Vorsorge. Außerdem waren Finanzdienstleister mit dem Geschäftsmodell von OVB in Spanien kaum bekannt. Die Kombination aus ganzheitlicher Beratung und zahlreichen Produkten von leistungsstarken Produktpartnern kam bei unseren spanischen Kunden sofort sehr gut an.

Unseren Expansionskurs im Segment Süd- und Westeuropa setzten wir 2018 in Belgien erfolgreich fort.


1970 bis 1989 – Mit ganzheitlicher Beratung und breiter Produktpalette in Richtung Erfolg

Historisches Infoblatt des OVB ABS-Systems

Trotz Euphorie war schnell klar: Bausparen durfte nicht das einzige Produkt bleiben, das OVB im Angebot hatte. Die Bedürfnisse unserer Kunden waren dafür zu vielfältig und unterschiedlich.

Deshalb begannen wir schrittweise, unsere Produktpalette um Personen- und Sachversicherungen sowie Kapitalanlagen zu erweitern und entwickelten ein ganzheitliches Konzept der Kundenberatung: Grundlage war die Aufnahme und Analyse der finanziellen Situation des Kunden. Vor dem Hintergrund seiner Wünsche und Ziele entwickelte der OVB Finanzberater eine individuell passende Lösung, die auf Langfristigkeit ausgerichtet, bezahlbar und ausreichend flexibel war. Bis heute ist dieser allumfassende Ansatz einer der grundlegendsten Pfeiler des OVB Geschäftsmodells und ein Riesenvorteil für alle Kunden - zumal die zahlreichen Produkte von den unterschiedlichsten, namhaften OVB Partnerunternehmen angeboten werden. So konnten und können unsere Kunden auch heute noch darauf bauen, aus einem ausgewählten Portfolio an Finanzprodukten genau die passende Lösung zu bekommen.

Mit einem umfassenden Produktportpolio und einem gut durchdachten Beratungssystem starteten wir richtig durch. Und Deutschland schien dafür wie gemacht zu sein: Die durchschnittliche Sparquote deutscher Privathaushalte lag schon immer am oberen Rand des für westliche Industrieländer typischen Niveaus. Gleichzeitig erkannte OVB schon früh die Chancen, die eine Geschäftstätigkeit in Gesamteuropa bieten konnte. Entsprechend stellten wir wichtige strategische Weichen für die europäische Expansion. Der erste Schritt in Richtung Internationalisierung ging 1991 nach Österreich.


1970 – Die richtige Idee zur richtigen Zeit

OVB historische Fotos

Unsere OVB Unternehmensgeschichte startet im Jahr 1970: Zu diesem Zeitpunkt wurde im nordrhein-westfälischen Köln der Grundstein für den internationalen Konzern OVB gelegt. Als „Organisation zur Vermittlung von Bausparverträgen“ hatten wir uns als junges Unternehmen das Ziel gesetzt, kundenorientierte Beratung privater Haushalte zum Thema Bausparverträge anzubieten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. OVB traf den Nerv der Zeit.

Nach dem Nachkriegsboom mit einer Periode ungewöhnlich starken Wirtschaftswachstums und hoher Einkommenszuwächse kam es Ende der 60er Jahre zum ersten Mal zu einem wirtschaftlichen Abschwung. Die Menschen sparten. Begünstigt wurde dieser Trend durch ein Gesetz, das 1970 von der Regierung in Bonn erlassen wurde. Die sogenannte Arbeitnehmersparzulage wurde verdoppelt, das heißt, Berufstätige bekamen besonders hohe Zulagen vom Staat, wenn sie in bestimmte Finanzprodukte investierten. Darunter fiel auch das von uns angebotene Bausparen. Diese glücklichen Umstände gaben unserem jungen Unternehmen nach den Gründungsjahren natürlich ordentlich Aufwind. Mit einer Bausparkasse als erstem Partnerunternehmen hatten wir allerdings nur ein Produkt im Angebot. Das sollte sich schnell ändern.


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