Junge Frau auf gelbem Roller OVB
Das Must-have für deinen Versicherungsschutz

Die Berufs­unfähig­keits­versicherung: Für eine sichere Zukunft

Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, wie wertvoll deine eigene Arbeitskraft ist? Wenn dich eine Erkrankung oder ein Unfall aus der Bahn werfen, hast du meist nicht nur gesundheitliche Probleme. Mit dem Verlust deiner Arbeitskraft fällt nämlich auch dein Einkommen von heute auf morgen weg. Gerade junge Leute unterschätzen häufig das Risiko einer Berufsunfähigkeit. Fakt ist: Durchschnittlich jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (abgekürzt BU-Versicherung) sichert dir in diesem Fall deine Lebensgrundlage.

Das Wichtigste über die Berufs­unfähig­keits­versiche­rung im Überblick

  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dir eine monatliche Rente, falls du aufgrund eines Unfalls oder einer schweren Krankheit nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst.
  • Wer nicht mehr arbeiten kann, steht schnell vor dem finanziellen Ruin – deshalb ist die BU wichtig für jeden, der von seinem Einkommen lebt. Gesetzliche Unterstützung gibt es nämlich nur selten.
  • Je früher, desto besser: Wenn du schon in jungen Jahren einen Vertrag abschließt, profitierst du von günstigen Beiträgen.
  • Es macht Sinn, sich Hilfe von einem Experten zu holen, der dich zum Beispiel bei Risikovoranfragen und dem Vergleich von verschiedenen BU-Tarifen unterstützt.
Lächelnde junge Frau OVB
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Was ist eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung?

Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen für mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben kannst. Die Ursache spielt dabei erst einmal keine Rolle. Die BU-Versicherung zahlt dir dann eine monatliche Rente – auch, wenn du noch in einem anderen Beruf arbeiten könntest. Die Höhe deines ehemaligen Einkommens ist dabei übrigens unwichtig.

Von Erwerbsunfähigkeit spricht man, wenn du nicht nur deinen bisherigen Beruf, sondern gar keine Arbeit mehr ausüben kannst. In diesem Fall erhältst du vom Staat eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Darin liegt auch der wesentliche Unterschied zur Berufsunfähigkeit, bei der es irrelevant ist, ob du in einem anderen Berufsfeld arbeiten könntest. Stattdessen zählt nur der bisher ausgeübte Beruf.

Wer vom Arzt krankgeschrieben wird, zum Beispiel wegen einer Erkältung oder eines gebrochenen Beins, ist arbeitsunfähig. Hier handelt es sich also meist um kurzfristige Krankheiten, während derer man vorübergehend nicht arbeitsfähig ist. Mit der AU-Bescheinigung erhält man zunächst weiter sein volles Gehalt vom Arbeitgeber, nach sechs Wochen zahlt dann die Krankenversicherung das gesetzliche Krankengeld. Bei der Berufsunfähigkeit dagegen geht es um langfristige Beeinträchtigungen, durch die man seine bisherige Tätigkeit über einen langen Zeitraum oder sogar dauerhaft nicht mehr ausüben kann.

Der Begriff Arbeitsunfähigkeitsversicherung wird umgangssprachlich häufig als Synonym zur Berufsunfähigkeitsversicherung verwendet. Tatsächlich handelt es sich bei einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung im Normalfall um eine zusätzliche Leistung im BU-Vertrag, die sogenannte AU-Klausel. Mit einer AU-Klausel erhält man bereits dann Leistungen, wenn man für mindestens sechs Monate krankgeschrieben ist.

Die BU-Versicherung zahlt, wenn du zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig bist. Das heißt, dass du die Hälfte deiner Arbeitskraft verloren hast und die erforderlichen Tätigkeiten in deinem aktuell ausgeübten Beruf nicht mehr leisten kannst. Die Versicherung prüft den BU-Grad anhand verschiedener Unterlagen zum gesundheitlichen Zustand und zur beruflichen Tätigkeit. Wird ein Grad von mindestens 50 Prozent festgestellt, erhältst du eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente.

Darum ist eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung sinnvoll

Eine Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Die finanziellen Folgen sind meist dramatisch – und Unterstützung vom Staat gibt es selten. In bestimmten Fällen können gesetzlich Versicherte eine Erwerbsminderungsrente beantragen, die aber an strenge Voraussetzungen geknüpft ist. Anspruch hat nur, wer in keinem Beruf länger als drei Stunden arbeiten kann. Außerdem wirst du selbst mit gesetzlichen Leistungen deinen bisherigen Lebensstandard wahrscheinlich nicht halten können: In den letzten Jahren lag die Höhe der Rente bei voller Erwerbsminderung durchschnittlich bei etwa 800 Euro.

Wer die oben genannte Voraussetzung nicht erfüllt und beispielsweise noch wenige Stunden am Tag in einem einfachen Aushilfsjob arbeiten könnte, erhält sogar nur maximal die halbe Erwerbsminderungsrente. Die genaue Höhe deiner Erwerbsminderungsrente kannst du in deiner jährlichen Renteninformation nachlesen. Deshalb ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ein Muss, denn nur so kannst du dich und deine Liebsten für den Fall der Fälle finanziell absichern. Die Frage ist also nicht, ob du eine BU brauchst, sondern vielmehr welche Versicherung sinnvoll ist.

Wer braucht eine Berufs­unfähig­keits­versicherung?

Grundsätzlich ist die BU-Versicherung für jeden sinnvoll, der von seiner Arbeitskraft lebt bzw. leben wird – also alle Arbeitnehmer und Erwerbstätige, Selbstständige und auch Berufsanfänger oder Studenten. Die Berufsunfähigkeitsrente unterstützt dich dann, wenn dein Einkommen wegfällt.

Wie hoch ist dein Risiko?

Berufsunfähigkeit ist längst kein seltenes Phänomen mehr. Natürlich gibt es bestimmte Berufsgruppen, die ein höheres Risiko für Arbeitsunfälle und körperliche Beschwerden tragen. Psychische Erkrankungen, Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates oder private Unfälle können aber jeden treffen. Ob Depressionen, ein Bandscheibenvorfall oder ein Sportunfall: Es ist schwer, das eigene Risiko im Voraus genau einzuschätzen. Ein Berater kann dir dabei helfen, eine anonyme Risikovoranfrage bei den verschiedenen Versicherungen zu stellen. Aber auch ohne Risikofaktoren durch bestimmte Berufe, Hobbies oder Vorerkrankungen ist die BU ein Muss – denn nur so kannst du dir sicher sein, dass deine Existenz wirklich abgesichert ist, egal was die Zukunft bringt.

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Wie viel ist deine Arbeitskraft wert?

Hättest du gedacht, dass in einem normalen Erwerbsleben schnell eine Million Euro zusammenkommen? Jeder ist sich heutzutage darüber bewusst, wie wichtig es ist, das eigene Auto zu versichern, während die Arbeitskraft oft in Vergessenheit gerät. Dabei beträgt deren Wert meist das Vielfache deines materiellen Vermögens. Mit unserem BU-Rechner findest du ganz einfach heraus, was deine Arbeitskraft wert ist!

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Berufsgruppen mit hohem Risiko der Berufsunfähigkeit

Berufe mit körperlicher Arbeit bringen ein höheres Risiko mit sich, aufgrund von Unfällen oder körperlichen Beschwerden berufsunfähig zu werden. Zu den Hochrisikoberufen zählen zum Beispiel Dachdecker, Gerüstbauer, Tänzer, Busfahrer oder Piloten.

Bürojobs von Geisteswissenschaftlern, Architekten, Informatikern oder Unternehmensberatern werden zunächst einmal in eine niedrige Risikogruppe eingestuft. Aber: Die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen, also zum Beispiel Depressionen oder Burn-Out – und die treffen jeden gleichermaßen, unabhängig von der Art des Berufs.

Ist eine BU auch mit Vorerkrankungen möglich?

Wenn du einen Versicherungsschutz abschließen willst, musst du Auskunft über deinen aktuellen Gesundheitszustand geben. Krankheiten wie Rheuma, Asthma, Diabetes oder gar Krebserkrankungen erschweren es dir, eine Versicherung zu finden.

Unmöglich ist es aber nicht: Oft werden Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse vereinbart, außerdem stuft jede Versicherung die verschiedenen Krankheiten ganz unterschiedlich ein. Was der eine Versicherer komplett ablehnt, ist für einen anderen womöglich kein Problem.

Vorerkrankungen sollten dennoch auf keinen Fall verschwiegen werden, wenn du deine Rente nicht gefährden willst. Im Falle einer Berufsunfähigkeit prüfen die Versicherer nämlich alles noch einmal ganz genau und können sogar vom Vertrag zurücktreten, wenn du Gesundheitsfragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet hast.

Gibt es eine Gesundheitsprüfung zur BU?

Da dein Gesundheitszustand eine wichtige Rolle für den Versicherer spielt, musst du in deinem Antrag einen umfangreichen Gesundheitsfragebogen beantworten. Darin wirst du beispielsweise nach ambulanten Behandlungen, Krankenhausaufenthalten und Erkrankungen gefragt.

Nimm dir unbedingt genügend Zeit, um die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten. Zur Sicherheit kannst du auch nochmal bei deinen Ärzten persönlich nachfragen, Patientenakten anfordern und die gespeicherten Daten deiner Krankenkasse checken. Falsche Angaben können im schlimmsten Fall später dazu führen, dass du keine Berufsunfähigkeitsrente erhältst.

Wann sollte die Berufs­unfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schließt du am besten möglichst früh ab. Dadurch sicherst du dir nicht nur besonders günstige Tarife, sondern bist auch früher richtig geschützt. Das Durchschnittsalter der registrierten BU-Fälle liegt bei 44 Jahren – und etwa 10 Prozent der Versicherten, die eine BU-Rente beantragen müssen, sind sogar jünger als 30 Jahre.

Warum es Sinn macht, schon früh mit einer BU zu starten

Da die Höhe der BU-Beiträge unter anderem von deinem Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses abhängig ist, solltest du so früh wie möglich mit deiner BU-Versicherung starten. Idealerweise schließt du einen Vertrag ab, sobald du dein erstes festes Einkommen beziehst. Je gesünder du bist, desto günstiger sind auch deine Kosten. Außerdem ist man auch in jungen Jahren nicht vor einem Unfall oder einer längerfristigen Erkrankung geschützt und hat dabei aber noch wenig Geld für den Notfall zurückgelegt. In diesen Fällen ist es also besonders wichtig, dass man finanziell unterstützt wird, wenn man nicht mehr arbeiten kann.

Fröhliche Gruppe im Park OVB

Berufs­unfähig­keits­versiche­rungen für Studenten und junge Leute

Oft lohnt sich der Abschluss sogar schon im Studium oder während der Schulzeit. Das ist besonders dann der Fall, wenn man später einen Beruf ausüben möchte, der von den Versicherungen als eher risikoreich eingestuft wird und deshalb mit hohen Beiträgen verbunden ist. Da aber lediglich die Tätigkeit zählt, die zu Vertragsbeginn ausgeübt wird, kannst du höhere Kosten umgehen, indem du dich schon vor deinem Berufsstart versichern lässt.

Zufriedenes Mädchen sitzend auf einer Couch OVB

Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit

Oft vermutet man als Ursache für eine Berufsunfähigkeit einen Arbeitsunfall. Tatsächlich sind die drei häufigsten Gründe aber psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burn-Out (rund 32 Prozent), Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates (rund 23 Prozent) und Krebserkrankungen (rund 18 Prozent). Unfälle stehen erst an vierter Stelle.

Infografik: Jeder 5. Mensch wird berufsunfähig

Berufs­unfähig­keits­versiche­rung abschließen: Das solltest du im Vertrag beachten

Es gibt verschiedene Wege, privat vorzusorgen. Dazu gehört aber nicht nur die eigene Altersvorsorge – denn auch vor der Rente kann es zu finanziellen Problemen kommen, wenn du nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst. Um für alle Fälle gewappnet zu sein und deinen Lebensstandard auch dann aufrechterhalten zu können, solltest du dich gegen den Verlust deiner Arbeitskraft absichern. Es gibt einige Aspekte, die du beim Vertragsabschluss beachten solltest, beispielsweise die Ausprägung der Leistungen, die Höhe der Rente oder abstrakte Verweisungen.

Mann und Frau lesen im Wohnzimmer OVB

Die Höhe der Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung hängt unter anderem von deinem Beruf, deinem Alter und deinem Gesundheitszustand ab. Außerdem unterscheiden sich die Policen je nach Versicherer. Berufsgruppen, die mehr körperliche Arbeit leisten müssen, wie Maurer, Maler oder Schlosser, müssen meist höhere Beiträge zahlen als Arbeitnehmer mit Bürojob. Auch Vorerkrankungen wie Diabetes oder Allergien und risikoreiche Hobbys oder Sportarten können die Beiträge erhöhen. Wer zum Beispiel Eishockey spielt, reitet, taucht oder Fallschirm springt, muss das beim Vertragsabschluss angeben. Wichtig ist, dass nur der Beruf, der Gesundheitszustand und die Hobbys zählen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorlagen. Auch bestimmte Vertragsklauseln, die Laufzeit der Versicherung und die Höhe der Rente können deinen Tarif teurer oder günstiger machen.

Nachdenkliche Frau am Fenster OVB

Dein Versicherungsschutz tritt in Kraft, sobald du deinen Vertrag abgeschlossen hast. Wenn du dann berufsunfähig wirst und einen Grad von mindestens 50 Prozent nachweisen kannst, erhältst du deine Berufsunfähigkeitsrente. Enthält dein Tarif statt der gängigen Pauschalregelung eine Staffelregelung, hängt die Höhe der Leistungen vom genauen Grad der Berufsunfähigkeit ab. Im Vertrag wird außerdem der Versicherungszeitraum festgelegt, in welchem eine auftretende Berufsunfähigkeit abgedeckt wird. Zusätzlich dazu entscheidest du über die Dauer der Leistungen, also den Zeitraum, in dem die Berufsunfähigkeitsrente ausgezahlt wird. Damit du richtig abgesichert bist, sollte das möglichst bis zum Beginn der Altersrente im 67. Lebensjahr erfolgen.

Ausfüllen einer Berufsunfähigkeitsversicherung OVB

In manchen Fällen ist es nicht eindeutig, ob tatsächlich 50 Prozent Berufsunfähigkeit vorliegen. Falls du den Grad nicht sicher nachweisen kannst, kann es sein, dass die Versicherung den Leistungsantrag ablehnt und du rechtliche Unterstützung benötigst. Problematisch wird es außerdem, wenn die Versicherung der Meinung ist, dass du bereits im Antrag falsche Angaben zu deiner Gesundheit gemacht hast. Dann kann der Versicherer deinen Vertrag kündigen und die Leistung verweigern. Du solltest außerdem darauf achten, einen Vertrag ohne die sogenannte abstrakte Verweisung abzuschließen, auch wenn du dadurch günstigere Beiträge zahlst. Abstrakte Verweisung bedeutet nämlich, dass dein Antrag abgelehnt werden kann, wenn du theoretisch noch in einem gleichwertigen Beruf arbeiten könntest.

Mutter und Kind kuscheln OVB

Oft ist es sinnvoll, die Konditionen nachträglich anzupassen. So kann man als Student oder Berufsanfänger mit niedrigen Beiträgen einsteigen und später erhöhen, sobald ein besseres Gehalt und damit mehr Geld zur Verfügung stehen. Außerdem ist es sinnvoll, die Rentenhöhe im Blick zu behalten. Durch die Inflation und neue Lebensumstände steigt auch der Rentenbedarf im Laufe der Zeit. Mit einer Nachversicherungsgarantie stellst du sicher, dass du die BU-Rente später noch erhöhen kannst, zum Beispiel nach einem Jobwechsel oder der Familiengründung. Bei Verträgen mit Beitragsdynamik steigt der Beitrag und damit der Rentenanspruch automatisch um einen geringen jährlichen Prozentsatz. Eine erneute Gesundheitsprüfung ist dabei übrigens nicht nötig.

OVB Finanzberater planen eine BU-Versicherung

Besonders wichtig ist es, die BU-Rente nicht zu niedrig anzusetzen. Viele Menschen neigen dazu, ihren eigenen Finanzbedarf zu gering einzuschätzen. Mach dir am besten vorab Gedanken über deine anfallenden Kosten, also zum Beispiel fixe Lebenshaltungskosten wie Miete und Strom, die Verwirklichung von Interessen, Lebenszielen und Urlauben oder auch die Versorgung einer Familie. Es gibt viele Aspekte, die bei der Festlegung der BU-Rente berücksichtigt werden müssen. Beachte außerdem, dass du im Falle der dauerhaften Arbeitsunfähigkeit nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen kannst und dich auch noch um deine Altersvorsorge selber kümmern musst.

Möglicherweise findet sich im BU-Vertrag eine Ausschlussklausel, sodass die Versicherung bei bestimmten BU-Ursachen nicht zahlt. Auch ein Risikozuschlag aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ist denkbar. Du solltest alle Klauseln deines Vertrags in jedem Fall genau prüfen und idealerweise von einem Experten checken lassen. Manchmal sind auch Nachverhandlungen möglich.

Einige Tarife enthalten zusätzlich eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung in Form einer AU-Klausel. In diesen Fällen erhältst du deine BU-Rente nicht erst dann, wenn du dauerhaft nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst, sondern bereits bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit von mindestens sechs Monaten.

Häufige Fragen: Was du sonst noch über die Berufs­unfähig­keits­versiche­rung wissen solltest

Wer sich mit dem Thema BU auseinandersetzt, hat meist eine Menge Fragen. Wie kann ich die private BU mit anderen wichtigen Versicherungen und meiner Altersvorsorge kombinieren? Bekomme ich auch in besonderen Fällen, zum Beispiel bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit nach einer COVID-19 Erkrankung, die volle Leistung? Weitere Informationen erhältst du außerdem von deinem Berater, der immer ein offenes Ohr für deine Fragen hat.

OVB Finanzberater im Beratungsgespräch

Je nach Einkommen, Beruf, Alter und gesundheitlichem Risiko gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein dauerhaftes Zusatzeinkommen zu sichern: Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Dread-Disease-Versicherung (Schutz vor schweren Krankheiten wie z.B. Krebs), private Unfallversicherung, Grundfähigkeitsversicherung etc. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist die sinnvollste und beste Möglichkeit, deine Arbeitskraft abzusichern. Nur bei Personen, die aufgrund eines Risikoberufs oder einer Vorerkrankung keinen BU-Schutz bekommen, kann über eine Alternative nachgedacht werden.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt dann, wenn du gar keinen Beruf mehr ausüben kannst. Die Dread-Disease-Versicherung und die Multi-Risk-Versicherung springen nur in bestimmten Fällen ein, die Grundfähigkeitsversicherung greift beim Verlust grundlegender Fähigkeiten und Bewegungen. Welche Möglichkeiten für dich in Frage kommen, klärst du am besten mit einem Berater.

OVB Finanzberater erklärt die BU-Versicherung

Neben einer eigenständigen BU-Absicherung ist auch eine Kombination mit einer Risikolebens-, Kapitallebens- oder Rentenversicherung möglich. In den meisten Fällen macht eine Kombination aber wenig Sinn. Mit getrennten Verträgen bleibst du flexibler und kannst beispielsweise Sparverträge oder andere Versicherungen zur Not auch wieder kündigen, wenn du sie nicht mehr benötigst oder dir die Beiträge nicht mehr leisten kannst. Die Absicherung eines existenziellen Risikos wie einer Berufsunfähigkeit sollte daher von anderen Verträgen getrennt bleiben.

Mädchen mit Mundschutz OVB

Im Zuge der weltweiten Corona-Krise ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines guten Versicherungsschutzes bei den meisten Menschen gestiegen. Eine COVID-19 Erkrankung hat viele Menschen aus der Bahn geworfen, oft auch für längere Zeit oder sogar mit langfristigen Nachwirkungen. Die verschiedenen BU-Versicherer gehen mit einer COVID-19 Erkrankung ganz unterschiedlich um. Wenn du die Erkrankung schon länger hinter dir hast oder nur mit geringen oder gar keinen Symptomen zu kämpfen hast, musst du bei den meisten Versicherern beim Abschluss einer privaten BU nicht mit Problemen rechnen. Solltest du nach der Erkrankung allerdings langfristig gesundheitlich beeinträchtigt sein, wird dein Antrag erst individuell geprüft und möglicherweise zurückgestellt. Wirst du durch COVID-19 für längere Zeit berufsunfähig und hast bereits eine BU abgeschlossen, brauchst du dir wenigstens um deine Finanzen keine Sorgen mehr zu machen: Auch bei COVID-Langzeitfolgen oder Impfschäden springt die Versicherung ein und zahlt deine vereinbarte Rente.

OVB Finanzberater bei Kundin mit E-Roller

Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden ist gar nicht so leicht. Ein Vergleich lohnt sich allemal, es gibt nämlich große Unterschiede in den BU-Policen der einzelnen Anbieter. Das betrifft nicht nur die Höhe der Beiträge und vereinbarte Leistungen, sondern auch die Gesundheitsprüfung vor Vertragsabschluss. Online-Vergleiche und BU-Rechner bieten einen guten ersten Überblick, danach wird es allerdings schwierig. Die Verträge und Bedingungen sind meist sehr komplex und schwer zu vergleichen. Wenn du dich nicht selbst durch den Angebotsdschungel kämpfen willst, können Experten wie unsere OVB Finanzberater den BU-Vergleich für dich übernehmen und dir gute Tarife vorschlagen. So erhältst du wirklich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für deine individuelle Lebenssituation. Außerdem kann ein Finanzberater dich dabei unterstützen, anonymisierte Risikovoranfragen bei den Versicherungen zu stellen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Vorerkrankungen vorliegen, da jede Versicherung eine Krankheit im Rahmen ihrer Gesundheitsprüfung anders bewertet. Durch unser bewährtes Beratungssystem lernt dein Finanzberater dich und deine Bedürfnisse erst einmal genau kennen, damit du genau die BU-Lösung bekommst, die zu dir passt.

Die Berufs­unfähig­keits­versiche­rung ist ein Muss – gerade für junge Menschen!

Die private Absicherung für den Fall, dass du plötzlich nicht mehr arbeiten kannst, ist ein Must-have in deinem Versicherungsschutz. Die Option, auf eigene Faust Geld zu sparen, funktioniert in den seltensten Fällen: Selbst wenn du erst wenige Jahre vor der Rente nicht mehr arbeiten kannst, müsstest du eine enorme Summe Geld angespart haben, um dir jeden Monat eine ausreichende Berufsunfähigkeitsrente auszahlen zu können. Das Durchschnittsalter von Versicherten, die als BU-Leistungsfall registriert wurden, liegt sogar bei nur 44 Jahren. Das zeigt umso mehr, wie wichtig es ist, schon früh für den Fall der dauerhaften Arbeitsunfähigkeit vorzusorgen. Neben deinen Lebenshaltungskosten musst du dich dann nämlich auch noch privat um deine Altersvorsorge kümmern, da du nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen kannst.

»Wer sich privat abgesichert hat, kann unbeschwert in die Zukunft schauen.«

»Gerade meinen jungen Kunden ist oft gar nicht bewusst, wie wichtig die Absicherung ihrer Arbeitskraft ist. Meist wird als erstes an das materielle Vermögen gedacht, also Auto, Handy, Wohnungseinrichtung & Co. Auch eine gute Krankenversicherung und die private Altersvorsorge sind Themen, die häufig angesprochen werden. Ich kläre dann immer über die Wichtigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung auf. Im Fall der Fälle sichert nämlich nur eine monatliche BU-Rente deine Existenz und deinen gewohnten Lebensstandard. Die meisten Kunden haben tatsächlich noch nie darüber nachgedacht, wie sie sich bei einer langfristigen Arbeitsunfähigkeit versorgen wollen. Nur wer sich privat abgesichert hat, kann unbeschwert in die Zukunft schauen – und dabei helfe ich gerne!«

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Unsere OVB Finanzberatung besteht immer aus drei Bausteinen: Dem Analyse-, dem Beratungs- und dem Servicegespräch. Mit diesem System, das sich bereits seit Jahrzehnten bewährt, sorgen wir dafür, dass du stets eine gleichbleibend hohe Beratungsqualität erhältst – unabhängig davon, für welchen unserer Finanzberater du dich entscheidest. Außerdem garantieren wir mit unserer systematischen Finanzberatung, dass dir nur Produkte vorgeschlagen werden, die wirklich zu dir, deinen Bedürfnissen und deiner aktuellen Lebenssituation passen.

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