Was sind Fixkosten und wie hoch sollten sie sein?

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Für die richtige Finanzplanung ist eine genaue Übersicht über Einnahmen und Ausgaben unerlässlich. Die Gesamtausgaben eines Haushaltes setzen sich immer aus Fixkosten und variablen Kosten zusammen. Doch was genau sind Fixkosten? Und welchen Anteil des Budgets sollten sie ausmachen?

Miete, Versicherungen und Strom sind typische Fixkosten, denn sie treten regelmäßig und in konstanter Höhe auf. Je höher diese Kosten ausfallen, desto unflexibler wird man bezüglich anderer Ausgaben. Einige Fixkosten müssen monatlich gezahlt werden, während andere nur vierteljährlich oder sogar jährlich anfallen. Letzteres trifft häufig auf Versicherungen zu. Variable Kosten hingegen können von Monat zu Monat unterschiedlich sein. Entsprechend hat man, anders als bei den Fixkosten, auch immer die Möglichkeit, einzusparen. Variable Kosten entstehen zum Beispiel bei Lebensmitteleinkäufen oder Shopping.

Wie hoch die individuellen fixen und variablen Kosten letztlich sein sollten, ist natürlich von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich. Allerdings gibt es bestimmte Richtwerte, an denen man sich gut orientieren kann:

Die Fixkosten sollten maximal 50 Prozent des Nettogehalts ausmachen

Um sich finanziell maximale Flexibilität zu ermöglichen, sollte man seine fixen Kosten möglichst gering halten. Insgesamt gilt die Richtlinie, dass Fixkosten auf keinen Fall mehr als 50 Prozent des Nettogehalts ausmachen sollten. Empfohlen werden eher 30 bis 40 Prozent.1

Die Miete sollte ein Drittel des Nettogehalts nicht überschreiten

Angenommen man verdient 1500 Euro netto im Monat, dann sollte die Miete nicht mehr als 500 Euro betragen – Nebenkosten inklusive! Zahlt man wesentlich mehr, sollte man seine Wohnsituation überdenken.2

Die Rücklagen für die Altersvorsorge hängen vom Alter ab

Altersarmut ist europaweit ein wichtiges Thema, da die gesetzliche Pension schon lange nicht mehr ausreicht, um seinen Lebensstandard zu halten. Gerade deshalb sollte auch die private Altersvorsorge in die Fixkosten einfließen. Je älter man ist, desto höher der prozentuale Anteil des Nettoeinkommens, der in die private Altersvorsorge fließen sollte. Bei Berufseinsteigern sind 4 bis 6 Prozent ausreichend, 30-Jährige sind bei 5 bis 8 Prozent und ab 40 sind 7 bis 10 Prozent fällig.

Der Notgroschen ist Pflicht!

Um für kleinere und größere finanzielle Rückschläge gewappnet zu sein, muss man unbedingt Rücklagen schaffen. 10 Prozent des Nettogehalts sind dabei eine empfehlenswerte Rate und sollten jeden Monat fix angespart werden. So hat man dennoch genügend Flexibilität für Ausgaben, die einem Freude bereiten.3

Wer einen genaueren Blick auf seine Fixkosten und mögliche Einsparpotenziale werfen möchte, für den lohnt sich ein Treffen mit einem unserer Finanzberater. 

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