Teil 2: Aufrichtige Fragen an Finanzberater – und Reaktionen, die überraschen

Teil 2: Aufrichtige Fragen an Finanzberater – und Reaktionen, die überraschen

Die Finanzbranche hinterlässt in vielen Köpfen ein bestimmtes Bild. Doch inwiefern ist es sinnvoll, Stereotype nicht zu hinterfragen?

Diesen Monat lassen wir unsere Finanzberater zu Wort kommen, die euch von ihrem Alltag und möglicherweise von der ein oder anderen heiklen Entscheidung berichten werden.

 

Teil 2: Aufrichtige Fragen an Finanzberater – und Reaktionen, die überraschen

Gute Beratung basiert auf Vertrauen. Jedoch ist nicht jeder Mensch direkt in der Lage, einem Berater zu vertrauen. Besonders dann nicht, wenn es um so etwas Persönliches wie die eigenen Finanzen geht. Wir wollen mit einigen vorschnellen Urteilen aufräumen und Klarheit schaffen. Uns war es ein Anliegen, unsere Berater zu Wort kommen zu lassen, uns zu erzählen, warum sie ihre Arbeit machen und wie sie mit dem Image ihrer Branche umgehen.

„Ich erstelle ein Konzept, das ich an deren Stelle genauso bei mir umsetzen würde. Und nur wenn das Konzept zu 100% steht, gehe ich in die Beratung.“

Claudia Augustin ist 50 Jahre alt und arbeitet schon die Hälfte ihres Lebens bei der OVB. Mittlerweile ist sie Bezirksleiterin in Bad Segeberg und bildet außerdem aus für die Berufe Kaufmann/frau für Versicherungen und Finanzen sowie für Büromanagement.
Wir fragten: Auf welche persönlichen Stärken kannst du am ehesten im Rahmen eines Kundengesprächs zurückgreifen? 

"Meine Stärken sind das Analysieren und die Konzepterstellung. Hierfür stelle ich zum Teil persönliche Fragen, um möglichst alle Eventualitäten mit einplanen zu können. Ich habe immer ein offenes Ohr. Ich höre meinen Kunden auch mal bei persönlichen Herausforderungen zu und helfe mit Zeit und Coaching-Fragen selbst eine Lösung zu finden. Weil es mir so wichtig ist und mir viel bedeutet, dass meinen Klienten ihren finanziellen Weg finden und damit glücklich sind – deswegen passt mein Job zu mir."

„Mir ist es sehr wichtig, dass der Kunde versteht, dass die ersten zwei Termine dafür da sind herauszufinden, ob wir uns beide eine lebenslange Betreuung vorstellen können!“

Joel Raphael Rohne ist 29 Jahre alt, wohnt im Siegerland und ist seit Oktober 2014 bei der OVB. Aktuell ist er Geschäftsstellenleiter, doch sein nächstes Ziel ist schon in Sicht: Er bereitet sich auf die Stelle des Bezirksleiters vor. 

Wir fragten: Wie bekommst du es hin, dass du in deinen Kundenbeziehungen nicht bloß als Dienstleister, sondern vor allem als langjähriger Wegbegleiter wahrgenommen wirst? 

"Mir ist es unglaublich wichtig, dass meine Kunden verstehen, dass es darum geht, dass wir gemeinsam ihre Zukunft planen, schützen und aufbauen. Denn nur wenn wir uns gegenseitig mögen, möchten sowohl der Kunde als auch ich dies. Ich bin ein großer Freund von ehrlichen, aufrichtigen und einfachen Worten.
Ich habe mit der Betreuung meiner Kunden und Mitarbeiter meinen Traumberuf gefunden."

„Die meiste Zeit nehme ich mir im Ersttermin dafür, den Menschen oder die Familie, die persönliche Situation genau kennenzulernen und zu verstehen.“ 

Wolfgang Kellermeier hat sein eigenes OVB-Büro in Braunschweig und arbeitet dort nicht nur als Büroleiter, sondern auch als Bezirksleiter. Nächster Schritt: OVB Direktion. Er ist 41 Jahre alt und seit 9 Jahren bei der OVB.

Wir fragten: Was macht dich aus und welche Rolle spielt Ehrlichkeit für dich, während du als Finanzberater arbeitest?

"Ich bin absolut offen und ehrlich. Das merken Menschen, die mich neu kennenlernen, sofort. Ich habe es mir zu Beginn eines jeden Erstgesprächs mit Bewerbern oder bei Kundenberatungsgesprächen angewöhnt, die Menschen direkt anzusprechen und zu fragen, ob ich höflich oder lieber ehrlich zu ihnen sein soll. Jeder hat sich bislang für Ehrlichkeit entschieden! Somit kann ich alles was mir auffällt auch ganz offen ansprechen… was nicht automatisch auch heißt, dass es den Menschen hinterher gefällt – denn die Wahrheit ist nicht immer schön, Fakten nicht immer positiv …"

Wir fragten: Gibt es einen Kunden, den du so schlecht beraten hast, dass du froh wärst, wenn du ihm nie wieder über den Weg laufen würdest? 

"Schlecht beraten – bewusst - mit Sicherheit nicht. Was ich bestimmt einräumen muss ist, dass ich nicht jedem Kunden alles, was eigentlich sinnvoll und vorteilhaft für ihn gewesen wäre, auch ausdrücklich empfohlen und angeboten habe… Dies ist mir auch selbst bewusst geworden. Daher plane ich eine Servicestelle personell zu besetzen, die sich z.B. mit solchen Themen wie Service- und Zufriedenheitsanrufen befasst. Auf Lücken und Möglichkeiten nachtelefoniert und die Offenheit der Kunden erfragt, dass wir hier nachberaten können!

Generell strebt die OVB als Konzern eine umfassende Ausbildung ihrer Mitarbeiter an, mindestens über die Bereiche Versicherungen, Finanzanlagen und Immobilienfinanzierungen. Menschen, die Expertenstatus erlangen wollen und die interne Ausbildungsqualität sicherstellen, bilden sich darüber hinaus über viele weitere Bereiche regelmäßig weiter."

Unser Fazit: Menschlichkeit und Finanzberatung lassen sich unter einen Hut bringen. Gerade bei einem Beruf, der im engen Zusammenhang mit persönlichen Lebenssituationen steht, ist es wichtig, sich seinen Berater genau auszusuchen. 

Wenn du Lust bekommen hast, noch mehr über die Arbeitsweise unserer Finanzberater zu erfahren, lies dir den ersten Teil der Serie durch. Wie du direkt mit einem Finanzberater in deiner Nähe in Kontakt treten kannst, erfährst du hier.

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